Du hast nun alles dafür getan, damit dein Channel bekannt wird. Erzielen deine Videos eine bestimmte Anzahl an Klicks und ist auch deine Abonnentenzahl beachtlich? Wunderbar, jetzt geht es nämlich an’s Eingemachte!

Nutze Netzwerke für dein YouTube Business

Die ganz großen Youtube gehören alle zu bestimmten Netzwerken. Und das hat auch seine Gründe.

Netzwerke unterstützen Youtuber bei der Konzeptentwicklung, bei der Erstellung eines erfolgreichen Businessplans und bei der Vermarktung ihrer Videos. Außerdem sind sie ein wichtiger Vermittler für Kooperationen. Ein Netzwerk hat Kontakt zu vielen Sponsoren und kann somit Kooperationen und Partnerschaften in die Wege leiten.

Ein Netzwerk hilft dir also deine Reichweite zu erweitern und durch Werbungen, beispielsweise durch Kooperationen, Einnahmen zu erzielen. Natürlich macht so ein Netzwerk das nicht umsonst, sie wollen natürlich eine Gewinnbeteiligung.

Sollte es für dich eine Option sein, Teil eines Netzwerkes zu werden, lies dir stets gründlich den Vertrag durch und gehe ihn gegebenenfalls sogar mit einem Anwalt durch.

Es kommt nicht selten vor, dass es sich hierbei um Knebelverträge handelt, in denen du lange an das Netzwerk gebunden wirst und einen erheblichen Anteil der Einnahmen wieder abgeben musst. Allgemein ist ein Netzwerk aber ein wichtiger Faktor, um auf der Youtube-Karriereleiter weiter nach oben zu kommen.

Vernetze dich also mit anderen auf YouTube

Du hast nun einen Youtube Kanal, hast tolle Thumbnails und Titel und bist dabei dir ein Image aufzubauen. Damit die Welt da draußen auch mitbekommt, dass du jetzt bei Youtube unterwegs bist, ist es wichtig, dich zu vernetzen.

Dazu bedienst du dich, neben Youtube, an anderen Social Media Plattformen. Instagram und Twitter liegen dabei sehr im Trend.

Die Leute abonnieren deinen Channel nämlich nicht nur wegen seiner Inhalte, sondern auch, weil sie mehr über die Person dahinter wissen wollen. Auf Plattformen wie Instagram und Twitter kannst du deinen Abonnenten einen Einblick in dein Privatleben geben. Außerdem hast du die Möglichkeit, mit ihnen in Kontakt treten.

Die Vernetzung mit deiner Community ist der Aspekt, den Youtube dem Fernsehen voraushat. Du bist in der Lage mit deiner Community einen Dialog zu starten. Das heißt, du hast die Möglichkeit ihnen Fragen zu stellen, beispielsweise welche Art von Videos sie gerne sehen oder wie ihr Tag war. Auf der anderen Seite kannst du aber auch ihre Fragen beantworten. Und genau das solltest du auch tun. Zeige öffentlich, dass du anderen Usern antwortest und zeige dich auch interessiert.

Zudem ist eine Vernetzung wichtig, um mit anderen Youtubern zusammen zu arbeiten. Von einem gemeinsamen Video, Foto oder Erwähnung profitieren oftmals beide Seiten. Denn so wird die Zielgruppe des einen Youtubers auf den anderen aufmerksam, und umgekehrt.

Zu Anfang dürfte es ein wenig schwer sein, mit anderen Youtubern Kooperationen zu starten. Suche deswegen Kontakt zu Usern, die ähnlich wie du, noch am Anfang ihrer Karriere stehen.

Mit ihnen zusammen kannst du dir ein Netzwerk aufbauen, dein Image ausbauen und mehr Aufmerksamkeit generieren. Du siehst, alle bisher angesprochenen Aspekte bündeln sich bei der Vernetzung.

Hier ist es wichtig, dass du deinem Image treu bleibst. Beispielsweise wäre es ein Fehler auf Instagram und auf Youtube zwei unterschiedliche Images darzustellen. Die Inhalte sollten sich gleichen, genauso wie deine Persönlichkeit.

Product-Placement auf YouTube

Weiter geht es mit zusätzlichen Einnahmen auf YouTube: Product-Placement ist eine gängige Art, durch die Youtuber ihr Geld verdienen. Hier geht es um Kooperationen mit Firmen, die dir dann ihre Produkte zusenden. Diese testest du und stellst sie deiner Community vor.

Hierbei ist es wichtig, dass du weiterhin authentisch bleibst. Empfehle am besten nur Produkte weiter, von denen du auch überzeugt bist. Ansonsten besteht das Risiko, dass deine Community dich bald als gierig und verlogen bezeichnet.

Bei Product-Placements bekommst du die zur Verfügung gestellten Produkte umsonst. Viele Firmen belassen es dabei, vor allem wenn dein Kanal zu Anfang noch recht klein ist. Sobald du aber einen mittelgroßen Kanal besitzt, kannst du dafür durchaus Geld verlangen.

Auch hier gibt es Rechte, die du verletzen kannst. Diese aufzulisten würde zu weit führen. Ein Product-Placement ist nicht immer kennzeichnungspflichtig, hier spielen mehrere Faktoren mit ein. Ließ dir hierfür am besten die Richtlinien auf Youtube durch, diese ändern sich regelmäßig.

Schreibe Firmen für eine Kooperation auf YouTube an

Besonders, wenn dein Kanal noch relativ klein ist, sind noch nicht allzu viele Firmen auf dich aufmerksam geworden. Das macht aber nichts, du kannst auch selbst die Initiative ergreifen.

Schreibe doch einfach Firmen an, die gut in dein Konzept passen und frage nach einer Kooperation. Hier greifst du am besten auf Start Up’s zurück. Alt eingesessene Unternehmen setzen meist nur auf Youtuber, mit einer großen Reichweite.

Kleine Unternehmen, die noch am Anfang stehen, sind genau wie du auf Vernetzungen und mehr Reichweite angewiesen. Rechne hierbei nicht mit einem Gewinn in Form von Geld, sondern eher mit Produkten, die dir umsonst zugeschickt werden und mit mehr Reichweite.

Ist das Unternehmen mit deinem Video, in dem ihre Produkte erscheinen, zufrieden, ergibt sich vielleicht sogar eine längere Zusammenarbeit, bei der du eventuell auch Geld zu sehen bekommst.

Sei in den Anfragen stets freundlich, achte auf deine Rechtschreibung und erkläre genau, warum die Produkte des Unternehmens so gut zu dir und deinem Kanal passen würden. Erkläre am besten auch, warum sich gerade deine Zielgruppe für die Produkte des von dir angeschriebenen Unternehmens interessieren könnte.

Google AdSense für YouTube nutzen

Verknüpfe deinen Youtube Kanals mit Google AdSense. Das schaffst du, indem du auf Youtube auf „Monetisierung Ihres Kontos“ klickst. Hier wirst du nun auf Google AdSense weitergeleitet.

Schalte also dein AdSense-Konto frei und verknüpfe es mit deinem Youtube Konto. Ein paar Klicks und ein paar Anweisungen später, steht die Verknüpfung.

Durch Google AdSense schaltest du in deinen Videos Werbung und Anzeigen. Dabei wird analysiert, welche Zielgruppe deine Videos ansieht und entsprechende Anzeigen erscheinen.

Hier entscheidet die Klickzahl deiner Videos wie hoch der Gewinn dadurch ausfällt.

Um dein YouTube Konto für Werbung freizuschalten, braucht es bestimmte Konditionen.

Nutze Affiliate Links für deine YouTube-Videobeschreibung

Du benutzt in deinem Video bestimmte Produkte? Dann verlinke sie und verdiene dadurch Geld. Genau das tun Affiliate Links.

Hierbei fügst du einen Link zu einem Produkt in deine Videobeschreibung. Auf diese verweist du am besten auch in deinem Video. Durch das Umwandeln des Links weiß der entsprechende Shop, dass du dafür verantwortlich bist, dass jemand Produkt XY gekauft hat und bekommst einen kleinen prozentualen Anteil des Gewinns.

Dafür meldest du dich bei Youtube unter deinen Kanaleinstellungen, unter „Video-Manager“, bei einem Partnerprogramm an. Dort wird dann erkennbar gemacht, welche Videos für Affiliate Links infrage kommen. Auch hier benötigst du wieder einen freigeschalteten AdSense Account.

Nun werden entsprechende Anzeigen in Form von Bannern, Werbeclips oder Werbeflächen neben dem Video eingebunden.

Natürlich kannst du dich auch in einem anderen Affiliate Programm anmelden und somit Produkte in deinen Beschreibungen verlinken, wie es dir gefällt. Viele YouTube nutzen das Affiliate Programm von Amazon.

Vermarkte dich selbst

Deine Community liebt dich und die Anzahl deiner Abonnenten ist wirklich beachtlich? Um auf Youtube Geld zu verdienen, kannst du dich einfach selbst vermarkten.

Viele erfolgreiche Youtuber geben deswegen T-Shirts, Poster und andere Produkte in Produktion und verkaufen sie. Dafür kannst du für wenig Geld oder sogar umsonst einen Online Shop einrichten und dort deine Artikel verkaufen.

Vor allem bei einer limitierten Auflage schlagen treue Fans zu. Lege dabei wirklich Herzblut in die Gestaltung deiner Artikel und lasse deine Persönlichkeit miteinfließen.

Von dem Gewinn gehen dann natürlich die Produktionskosten und gegebenenfalls die Kosten für ein erstelltes Design ab.

YouTube Einnahmequellen

Abbildung: YouTube Einnahmequellen, eigene Darstellung


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